7 Werte eines gesunden Lebens

Der Alltag rauscht nur so dahin. Termine, Projekte, Freunde und andere Themen halten uns auf Trab. Da ist es wichtig, selbst nicht auf der Strecke zu bleiben und seinen Weg zurück zu einem gesunden Leben zu führen. Was heißt eigentlich gesund?

In dem heutigen Beitrag soll es um die Werte gehen, die uns zu einem gesünderen Leben führen.

Hast du selbst den heiligen Gral schon entdeckt? Dann lohnt es sich vielleicht trotzdem den Artikel zu lesen und durch deine eigenen Erfahrungen zu erweitern.

Das Buch “The Monk Who Sold His Ferrari” zu deutsch “Der Mönch, der seinen Ferrari verkauft hat”, handelt von dem Juristen Julian Mantle, der seinem jüngeren Kollegen von seiner lebensverändernden Erfahrung im Kloster erzählt.

Dorthin hatte es ihn verschlagen, nachdem er lebensbedrohlich zusammengebrochen war und feststellen musste, dass sein aktueller Lebensstil ihn an diesen Punkt gebracht hat. Sein alter Lebensstil bestand darin, seine Seele gegen einen prallen Kontostand zu tauschen und jeden Tag nach dem Motto “Live fast, die young” zu leben. 

Er zählt dabei sieben zeitlose Werte auf, die jeder auf sein eigenes Leben übertragen kann. Werte, die einem dabei Helfen ein gesundes und erfülltes Leben zu führen.

Ich für meinen Teil finde es immer wertvoll all die Gedanken aus solchen Büchern auf mich Wirken zu lassen und die wertvollen Punkte zu übernehmen und auch zu ergänzen.

Ein Zusammenbruch, wie ihn Julian Mantle erlebt hat, kann meiner Meinung nach jeden von uns treffen. Unabhängig davon ob wir Unternehmer, Angestellter, Eltern oder auch arbeitslos sind. 

Nach allem, was ich in den letzten Jahren lernen durfte, geht es am Ende um die richtige Balance zwischen all den Bereichen meines Lebens. Und die Dinge, die balanciert werden müssen, sind vielseitig. Angefangen von Beziehungen die ich führe, meine körperliche und seelische Gesundheit, meine finanzielle Situation, mein Stresslevel,…

Gerät einer dieser Bereiche ins Ungleichgewicht, kann er auch alle anderen zum Einsturz bringen. Daher ist es wichtig, sich immer wieder zu reflektieren. Für sich selbst, aber besser noch mit der Unterstützung von anderen. Ein Burnout ist nichts, was jemand willentlich herbeiführt und kaum einer sieht ihn auf sich zukommen. 

“I have learned that self-mastery and the consistent care one’s mind, body and soul are essential to finding one’s higher self and living the life of one’s dream.”

Aus „the monk who sold his ferrari“

Die 7 Werte, die Autor Robin Sharma in seinem Buch aufführt, sollen dabei helfen im Gleichgewicht zu bleiben und ein gesundes Leben zu führen. Für diesen Beitrag habe ich seine Aussagen nach meinem eigenen Verständnis uminterpretiert und und eigene Gedanken ergänzt. 

Wer also die gesamte Weisheit eines “erleuchteten Möchs” erfahren will, sollte das Buch für sich nochmal lesen. Ich für meinen Teil bin beim Lesen nach dem biblischen Motto: “Prüfe alles und behalte das Gute”, vorgegangen. Und das will ich an dieser Stelle teilen.

“In sich selbst zu investieren, ist das beste Investment, das man tätigen kann. Es verbessert nicht nur das eigene Leben, es verbessert auch das der Leute in seiner Umgebung.”

Frei übersetzt aus „the monk who sold his ferrari“

Beherrsche deinen Verstand

Jeden einzelnen Tag haben wir laut Wissenschaft 60.000 – 70.000 einzelne Gedanken, mit denen wir uns beschäftigen. Mehr als 95% davon sind dieselben, wie am Tag zuvor.

Die Art, wie wir uns angewöhnen zu denken, bestimmt maßgeblich darüber, wie wir handeln und wie wir uns fühlen. Unsere Gefühle formen unseren Charakter, und unser Handeln entscheidet darüber was wir aus unserem Leben machen.

Alles beginnt in unserem Verstand. Daher sollten wir wachsam sein, womit wir unseren Verstand füttern. Wir können einer spannenden Vision folgen und uns mit interessanten Themen beschäftigen oder wir beschäftigen uns jeden Tag mit den Fehlschlägen unserer Vergangenheit und den vielen kleinen Unannehmlichkeiten, die uns unser Leben beschert.

Ich erlebe manchmal, dass sich jemand fast gebetsmühlenartig bewusst macht, wie schlecht er in bestimmten Dingen ist. Oder jemanden der sich fast ausschließlich über seine Krankheit definiert.

Versteht mich hier bitte nicht falsch, ich will keinem absprechen, dass sein Zustand nicht schlimm genug ist oder dass ich ihn nicht verstehe. Aber es ist vielleicht auch ratsam eine neue Perspektive auf seine Situation einzunehmen, wenn man mit ihr nicht zufrieden ist. 

Inspirierend ist dabei von Menschen zu lesen, die sich trotz ihres Gesundheitszustandes oder eines Handicaps entschieden haben, das Beste aus ihrer Situation zu machen.

Ich denke dabei an Samuel Koch oder auch Nick Vujicic, die das Beste aus ihren körperlichen Einschränkungen machen oder auch Viktor Frankl, der als Gefangener im Konzentrationslager beschlossen hat, sich trotz der Verbrechen und Gräueltaten noch eine positive Lebenseinstellung zu bewahren. (Sein Buch “… trotzdem Ja zum Leben sagen” will ich unbedingt noch lesen)

Wir können also lernen, dass wir einen Einfluss darauf haben, wie wir auf die äußeren Umstände reagieren. Covey nannte dies in seinem Buch, “proaktiv” leben. Wir sind also nicht reaktiv und lassen uns von unserer Umgebung herumschubsen sondern versuchen selbst aktiv unsere Umgebung mitzugestalten. Dieser Perspektivenwechsel kann unser Leben langfristig verändern. 

Wenn wir es schaffen, jeden Tag mehr positive als negative Gedanken neu zu denken, werden langfristig unsere 60.000 täglichen Gedanken überwiegend positiv sein und unser Handeln und Fühlen grundlegend verändern. Quasi ein Zinseszins-Effekt in unserer Gedankenwelt (kann man in Excel nachrechnen).

Unser positives Denken können wir dadurch fördern, dass wir Dankbarkeit praktizieren, unnötiges Vergleichen vermeiden und aufhören Fehler als negativ wahrzunehmen. In jedem Fehler, den wir begehen steckt nun mal eine wertvolle Lektion, für die wir dankbar sein können. Und in jeder schwierigen Situation eine Herausforderung, an der wir wachsen.

Der Unterschied zwischen Menschen, die fröhlich und optimistisch sind und denen die sich durchgängig miserabel fühlen ist die Art und Weise, wie sie die Umstände interpretieren und verarbeiten.

Frei übersetzt und interpretiert aus „the monk who sold his ferrari“

Folge deiner Bestimmung

Und wie kontrollieren wir die positiven Gedanken und Dinge, die wir täglich in unserem Kopf wiederholen? Ein guter Weg ist, sich eine Vision zu suchen. Ein Ziel, auf das man zusteuert und das einen motiviert. Was möchte ich in meinem Leben erreicht haben? Welchen Einfluss will ich gehabt haben? Welches Problem möchte ich lösen? Für welche Fähigkeit möchte ich bekannt sein? 

“The secret of success is constancy of purpose”

Benjamin Disraeli

Mit einer Vision eiert man nicht ziellos umher und lässt sich von dem Leben herumschubsen, sondern hat ein größeres Ziel, auf das man zusteuert und das einen motiviert. Keiner setzt sich doch in sein Auto und fährt zwei Tage ziellos umher, nur um zu schauen wo er landet. Aber wenn ich mir vornehme eine Europareise nach Madrid mit dem Auto zu machen, komme ich irgendwann auch dort an.

Eine Vision sollte immer auch inspirierend sein. Ein klares Bild von dem, was man erreichen möchte, das einen selbst, aber vielleicht sogar andere mitreißt und immer wieder neu motiviert auch schwierige Schritte zu gehen. Wenn man das richtige Ziel verfolgt, ist der Weg dorthin schon eine Erfüllung.

“When you are inspired by some great purpose, some extraordinary project, all of your thoughts break their bonds: your mind transcends limitations, your consciousness expands in every direction and you find yourself in a new, great and wonderful world. Dormant yourself to be a greater person than you ever dreamed yourself to be.”

Visionen zu entwickeln heißt aufzuhören, Zeit für den Lebensunterhalt einzutauschen und anzufangen, Zeit auf die Gestaltung des eigenen Lebens zu verwenden. Ein inspirierender Gedanke, oder nicht?

Eine Gleichung, die mir im Buch wieder auf die Füße fiel und die ich an anderer Stelle schon mehrfach gehört habe ist:

Glück = Vorbereitung und Gelegenheit

Denn schaut man sich die ganzen “Übernacht”-Erfolge einmal im Detail an, wird man feststellen, dass die meisten von Ihnen aus konsequenter und langjähriger Verfolgung von Zielen inklusive vielen, vielen Niederlagen besteht, bis sich dann die Gelegenheit ergab und die eigene Idee zum Fliegen brachte. Oder halt zum Landen, wie bei Space X, wo der letzte mögliche Landeversuch erfolgreich wurde und den Erfolg des Unternehmens sicherstellte.

Secret of happiness: Find out what you truly love to do and then direct all of your energy towards doing it.

Aus „the monk who sold his ferrari“

Wer sein Leben unter eine Vision stellt und diese auch kommuniziert, wird auch mit dieser verbunden. Menschen, die die Werte dieser Vision teilen, werden automatisch anfangen einen zu unterstützen. Einfach weil ein Mensch mit einer klaren Berufung leichter zu fassen ist.  

Erster Action Step?
Finde inspirierende Bilder von Werten, Zielen und Visionen, die du hast. Man kann sie auch in einem “Buch der Träume” festhalten.

“The purpose of life is a life of purpose” 

Aus „the monk who sold his ferrari“

Kaizen praktizieren

Kaizen ist eine japanische Lebens- und Arbeitsphilosophie und ein methodisches Konzept. Das erste Mal ist mir das Thema in meiner Ausbildung bei Siemens auf die Füße gefallen. Dort gab es einen KVP-Prozess (Kontinuierlichen Verbesserungsprozesses), der darauf abzielte, dass alle Mitarbeiter in ihrer Entwicklung gefördert werden..

“The only limits on your life are those that you set yourself”

Eine Weisheit des Mönches 🙂

Kaizen selbst bedeutet übersetzt in etwa “Wandel zum Besseren”, also das Bestreben jeden Tag ein wenig besser zu werden als den Tag zuvor. Bezogen auf das gesunde Leben, bedeutet das, sich um die drei Bereiche Körper, Seele und Geist aktiv zu kümmern.

Wie das methodische Konzept “kaizen” im Detail funktioniert, lasse ich an dieser Stelle aus. Jeder kann es auf Wikipedia nachlesen oder ich mache vielleicht nochmal einen Blog-Beitrag dazu. An dieser Stelle geht es vor allem darum, sich bewusst immer wieder zu reflektieren und nach Verbesserung zu streben.

Sich einzureden, man hätte keine Zeit sich selbst zu verbessern, sei es jetzt der Verstand, der Geist oder der Körper, ist fast das gleiche als würde man nicht an der Tankstelle halten, weil man zu beschäftigt damit ist Auto zu fahren. Irgendwann wird es dich einholen. Du wirst zurück laufen müssen, um dir den Sprit zu holen.
(Frei übersetzt aus dem Buch)

Wie kann ich meinen Körper verbessern?

Wer mich kennt weiß, dass ich weder Hochleistungssportler, Pumper, Veganer oder irgendein anderer Spezialist im Bereich Gesundheit bin. Dennoch nehme ich mir hier vieles vor und versuche mein eigenes Gleichgewicht zu finden und meinen gesundheitlichen Zustand immer wieder zu verbessern. Dabei haben mir Bücher wie “How not to die”, “Das Timehorizon Prinzip” oder auch dieses “vom Mönch” sehr geholfen, mich immer wieder auf einen guten Weg zurückzuführen.

Hier die Impulse, die ich für mich als wertvoll empfunden habe. Ich fange dabei mit der Ernährung an. 

Gesünder essen

Wie einige wissen, bin ich kein Vegetarier. Mir schmeckt ein gutes Steak und ich habe für mich beschlossen, dass auch ungesundes Essen gesund ist, wenn es mir dabei gut geht. 

Daher ist meine Philosophie inzwischen:

“Esse was dir schmeckt, aber achte auf ein gesundes Verhältnis”

von mir

Ich schränke, mich also nicht ein, was ich esse. Aber ich achte darauf, dass ich wissenschaftliche Erkenntnisse in meinen Essensplan mit einbeziehe.

So ist es ein Fakt, dass übermäßiger Fleischkonsum ungesund und frisches Obst und Gemüse sehr gut für die Gesundheit sind. Daher versuche ich mich unter der Woche vegetarisch zu ernähren und freue mich auf das Steak am Wochenende. Gefühlt schmeckt es dann sogar besser. 

Darüber hinaus versuche ich den Anteil an “Live-Foods” (Alles was durch das natürliche Zusammenspiel von Sonne, Luft, Boden und Wasser entstanden ist und nicht durch eine Maschine bearbeitet wurde) deutlich zu erhöhen. 

Leider nicht so einfach, da die Dinger nicht so lange wie die Dose Ravioli im Schrank überleben können und man viel öfter einkaufen und besser planen muss. Aber die Organe danken es einem, weil sie keine Überstunden schieben müssen um den ganzen Mist zu verdauen.

“Fill your plate with fresh vegetables, fruits and grains and you might just live forever”

Aus „the monk who sold his ferrari“

Auch Bewegung ist wichtig. Mir hat in den letzten Monaten die Promodoro-Technik sehr geholfen, nicht endlose Stunden am Stück am Schreibtisch zu sitzen. Mit Hilfe dieser Technik versuche ich so viel Abwechslung wie möglich in meinen Arbeitsalltag zu bringen. Ich arbeite mal im Stehen, Sitzen und sogar im liegen. Dazu kommt, dass die kleinen Pausen perfekt für die ein oder andere Sportübung oder zum kurzen Abschalten sind.

An Tagen, wo mir diese Abwechslung gelingt und ich zu 100% nach Promodoro arbeite, bin ich abends deutlich erholter und habe über den Tag hinweg sogar viel mehr geschafft. Da nicht jeder Tag wie der andere ist, ist es immer wieder schwer, in den Rhythmus zurückzufinden, wenn er einmal gestört wurde. Dabei helfen dann Disziplin und gute Kollegen, die einen daran erinnern.

Das ist sowieso eine gute Taktik sich einen Sparringspartner zu suchen, der entweder das gleiche Ziel verfolgt oder bei dem man zumindest immer wieder Rechenschaft ablegen muss. Zur Not auch extrinsisch motiviert durch eine Wette.

Auch regelmäßige Sport-Rituale sind wichtig. Hier hilft es, den Sport an einen Tagesordnungspunkt geschickt zu verankern. Aktuell im Home-Office habe ich die Zeit kurz vorm Mittagessen für mich entdeckt. Vorher war es die Zeit direkt nach dem Aufstehen. An seinen Gewohnheiten zu arbeiten ist ein weiterer Prozess, mit denen man sich langsam verbessert.

Der letzte Punkt, fällt mir leider jeden Tag sehr schwer. Ich packe meinen Tag gerne voll. Ich habe viel mehr Ideen und Gedanken, als in einen Tag passen. Deswegen lande ich oft viel zu spät im Bett. 

Dabei ist Schlaf für den Körper und für die Regeneration sehr wichtig. Oft liege ich noch lange Wach und denke auf den verschiedensten Themen rum. Hier habe ich noch kein Geheimrezept gefunden. Ich versuche aber an der Schlafhygiene zu arbeiten, sprich ich habe keinen Fernseher im Schlafzimmer, versuche Medienkonsum vorm Schlafen zu meiden und versuche das Bett nur zum Schlafen zu benutzen. Mal mit mehr und mal mit weniger erfolg.

Was kann ich meinem Geist gutes tun?

Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: Man kann ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann.

Winston Churchill

Im letzten Abschnitt ging es ja auch schon um Ernährung. Auch unseren Geist nähren wir täglich. Frage ist nur mit was. Hier hilft es gelegentlich mal zu reflektieren, wie man sich ernährt. Immer wieder ertappe ich mich dabei, dass der Anteil an reiner Unterhaltung ohne geistigen Mehrwert (dazu zähle ich mal TikTok, Fail-Videos oder ähnliches auf YouTube, reines Zappen im Fernsehen,…) heimlich immer wieder zunimmt. Und ehe man sich versieht hat man am Wochenende wieder eine Serie durchgesuchtet. 

Ich will das hier alles nicht verurteilen und etwas Quatsch und Nonsense gehört zur Entspannung einfach dazu. Aber wie auch beim Essen, sollte alles einen gesunden Maßstab haben und da hilft nur die regelmäßige Reflektion. 

  • Was konsumiere ich gerade? Wie viel?
  • Welches Ziel verfolge ich damit? (Entspannung/Lernen/Gesellschaft)
  • Was ist mein gesunder Maßstab?
  • Befinde ich mich in dem gesunden Rahmen?

Was dominiert? Die Quantität oder die Qualität. Ich versuche in meinen Reflektionen ersteres zu mindern und zweiteres zu erhöhen. So ziehe ich einen guten Film (Qualität), den ich bewusst schaue, einem Serienmarathon nebst Beschallung durch mein Smartphone (Quantität) vor.

Auch beim Lesen, versuche ich mehr mit dem Buch zu arbeiten (Qualität) als durch Speedreading, Audiobooks oder ähnliche Hacks, den Buchdurchsatz meines Verstandes zu erhöhen (Quantität).

Daher sind mir Buchempfehlungen (Qualität) auch so wichtig und ich werde sehr aufmerksam, wenn jemand von einem inspirierenden Buch erzählt.

Beim Autofahren verzichte ich auf den Quatsch im Radio (Quantität) und höre Podcasts von Menschen, die mich inspirieren (Qualität).

Und was ist mit der Seele?

Wir können körperlich fit und gut gebildet sein und werden damit nicht glücklich, wenn unsere Seele verkümmert, weil wir mit unserem Leistungsdruck an die Grenzen unserer Kräfte gehen. 

Daher ist es wichtig, auch auf seinen seelischen Zustand zu achten. Auch hier bietet sich eine gelegentliche Reflektion an. Wie reagiere ich auf gewisse Umstände? Gibt es Trigger, die bei mir heftige Reaktionen auslösen? Gibt es Dinge, bei denen ich mich unwohl fühle? So etwas deutet meist auf ungeklärte Konflikte oder unausgesprochene Probleme hin.

Für die Seele ist es wertvoll immer wieder inne zu halten und die Ruhe zu suchen. Ich geh gerne spazieren und schau mir die Natur hinter unserem Haus an, oder höre Musik ohne Text, so dass ich mich auf meine Gedanken konzentrieren kann.

Man kann aber auch noch bewusster in die Stille gehen. Sich Orte ohne Ablenkung suchen oder meditieren. Der Geist muss die Chance bekommen sich leer zu quatschen, damit die Seele zu Wort kommt 🙂 

Zumindest stelle ich mir das so vor. Erst wenn die letzten Gedanken und Überlegungen abgeschlossen sind, fangen wir an uns mit uns selbst zu beschäftigen und tiefer in uns hinein zu hören.

Neue Kraft tanke ich auch bei Freunden und bei meiner Frau. Im Austausch und in Gesellschaft mit anderen stelle ich fest, dass meine Seele zu Wort kommt und auflebt. Ich brauche das. Es hilft mir, wieder neu Kraft zu schöpfen. 

Wir lachen nicht weil wir glücklich sind, sondern sind glücklich weil wir lachen. Wir sollten den Tag mit Freude beginnen. Lachen spielen und dankbar sein für alles, was wir haben.

Ein weiterer Punkt ist die Dankbarkeit. Sich immer wieder bewusst zu machen, wie gesegnet man ist und was gut im Leben läuft, stärkt den Seelenmuskel. Ich versuche auch zu vermeiden, mich zu intensiv und gebetsmühlenartig mit meinem Problemen auseinanderzusetzen. 

Bei Problemen und Ängsten hilft es mir, Antworten auf die drei Szenarien zu finden:

  • Was mach ich, wenns ganz mies läuft?
  • Was mache ich, wenns wie erwartet läuft?
  • Was mache ich, wenns mega gut läuft?

Wenn ich die Szenarien durchdacht habe, kann ich nicht mehr viel tun als abzuwarten und zu versuchen, mich mit anderen Dingen zu beschäftigen.

Denn ich bin überzeugt, unsere Seele hat nicht so viel davon, wenn wir uns in unseren Sorgen und Ängsten suhlen wie eine Sau im Matsch.

Letzter Gedanke: Wie viel lachst du? Manchmal ist es wichtig, wieder Kind zu sein und einfach Quatsch zu machen. Wann hast du das letzte mal ein überraschtes Kopfschütteln bei deinem Partner oder deinen Freunden erzeugt? Wird vielleicht mal wieder Zeit 😉

Hah, und ein Nachtrag: Ich glaube Multitasking ist eine Sache, die uns mehr stresst als das sie hilft. Es ist total wertvoll 100%ig präsent zu sein und das Jetzt zu genießen. Dazu kommen wir aber später nochmal.

Wie kann ich praktisch meine Gesundheit verbessern?

Eine Feedback-Schleife ist der Kern jeder Verbesserung. Man reflektiert immer wieder, wie gut man sich in den einzelnen Bereichen verbessert hat, was gut und was schlecht lief. Nur so lässt sich wirklich nachhaltig und in gesunden kleinen Schritten arbeiten. 

Ich hab dazu mal mit einigen Leuten gesprochen und ganz unterschiedliche Umgangsformen entdeckt. So reflektieren manche echt jeden einzelnen Tag und planen auch schon den folgenden Tag am Vorabend. Das finde ich beachtlich. Ich selbst bin Abends irgendwo zu müde. So dass ich mich für drei Zeitpunkte entschieden habe: Jährlich, Quartalsweise und Monatlich. Ich setze mir also in diesen Zeitabschnitten persönliche Ziele und reflektiere sie am Ende dieser Periode. 

Für die Reflektion habe ich die unterschiedlichsten Wege gehört. Manche erfassen Sie auf einem sichtbaren Whiteboard oder einer Pinwand in der Wohnung. Andere mit Hilfe von Apps oder Journals aus Papier. Ich selbst habe dazu mein Tagebuch ausgewählt. Das ist inzwischen zu einem kleinen Schatz an Erfahrungen und Reflektionen geworden. Und es bietet sich an, wenn man beim Tagebuchschreiben eh die letzten Tage betrachtet, sie auch gleich hinsichtlich der Ziele auszuwerten.

“Scheitern bedeutet, nicht den Mut zu haben, es zu versuchen, nicht mehr und nicht weniger. Das Einzige, was zwischen den meisten Menschen und ihren Träumen steht, ist die Angst vor dem Scheitern. Dennoch ist das Scheitern für den Erfolg eines jeden Unterfangens unerlässlich.“

Frei übersetzt aus „the monk who sold his ferrari“

Mit Disziplin leben

Zugegeben, ich musste mich mit dem Wort “Disziplin” erst anfreunden. Am Anfang habe ich es mit wenig guten Bildern assoziiert. Im Kopf kamen Erinnerungen aus der Kindheit und Erzählungen aus alten Zeiten, wo noch “Zucht und Ordnung” herrschte. Ebenso verband ich damit eher das unreflektierte befolgen von Regeln und Gesetzen in totalitären Regimen.

Worum es in den Büchern zur Persönlichkeitsentwicklung eher geht ist Selbstdisziplin oder Selbstbeherrschung. Die Fähigkeit sich von seinen Trieben zu befreien und selbstbewusst zu leben. Ich finde, das wirft gleich ein anderes Licht auf die Sache.

Ich habe auch etwas gebraucht, um in Selbstdisziplin ein Stück Freiheit zu sehen. Wie kann ich frei sein, wenn ich mich selbst “einschränke” und mir Regeln auferlege. Das widerspricht sich doch irgendwie, oder nicht?

Ein Zitat aus dem Buch bringt uns ein Stück näher:

„Die meisten Menschen haben Freiheit. Sie können gehen, wohin sie wollen und das tun, wozu sie Lust haben. Aber zu viele Menschen sind auch Sklaven ihrer Triebe. Sie sind eher reaktiv als proaktiv geworden, was bedeutet, dass sie wie Meeresschaum sind, der gegen eine felsige Küste schlägt und in jede Richtung geht, in die die Flut sie treibt.”

Frei übersetzt aus „the monk who sold his ferrari“

Wenn ich machtlos meinen Trieben folge, bin ich eben nicht frei. So setze ich mir freiwillig das Ziel abzunehmen. Wenn ich aber keine Selbstdisziplin an den Tag lege den Süßigkeitenschrank zu ignorieren, oder über mein Sättigungsgefühl hinaus zu essen, bleibe ich Sklave meiner Triebe und habe nicht die Freiheit meine Ziele (in dem Fall abzunehmen) umzusetzen.

Spätestens dann, wenn einen die gesundheitlichen Folgen einholen und die Einschränkungen physisch spürbar werden, merkt man, wie die fehlende Selbstdisziplin die eigenen Freiheiten einschränkt.

Ein Buch, das mich im Thema Disziplin echt weiter gebracht hat ist “Atomic Habits”. Dort geht es darum, wie Gewohnheiten funktionieren und wie man sie ändern kann. Mir hilft es auch immer wieder Bücher und Podcasts zu dem Thema zu hören, um mich selbst daran zu erinnern disziplinierter zu sein.

Weitere hilfreiche Mittel für die Selbstdisziplin sind kleine Belohnungen und vor allem aber Sparringspartner, die einen immer darauf aufmerksam machen, wenn man seine eigenen Regeln bricht.

Respektiere deine Zeit

Memento mori – Sei dir der Sterblichkeit bewusst. Vor knapp zwei Jahren habe ich schonmal einen Blog-Artikel dazu geschrieben. Unsere Zeit auf der Erde ist begrenzt und jede Minute die wir verbrauchen gibt es nur ein einziges Mal. Mit jedem Atemzug vergeht sie: Die Zeit.

Zeit ist also ein kostbares Gut, ein Geschenk. Zeit lässt sich in vieles eintauschen, doch nichts lässt sich gegen die Zeit zurücktauschen. Wie investieren wir unsere Zeit?

Zeitmanagement

Zeitmanagement ist nicht nur etwas, auf das man sich im Büro und im Job konzentrieren und bei Feierabend wegwerfen kann. Es ist ein ganzheitliches System, das alle Bereiche unseres Lebens ausgeglichener und erfüllter machen kann, wenn es richtig angewendet wird.

Failing to plan is planning to fail.

Zitat aus „the monk who sold his ferrari“

Ich gebe zu, es gibt Tage, da brauche ich das und ich liebe es: Gammeln. Einfach mal, nichts tun oder stundenlang Filme schauen und sich mal keine Gedanken über Planung oder Ähnliches machen. Passivität leben, selbst das Essen bringt an solchen Tagen der Lieferdienst.

Doch muss ich feststellen, dass dieser “Zustand” nach wenigen Tagen total unzufrieden macht. Ein wenig Struktur scheint gar nicht zu schaden. Und wenn ich so zurückschaue, sind gerade die Wochenenden und Urlaube sehr erholsam, wo ich mir im Vorfeld Gedanken gemacht habe und doch dem Tag eine gewisse Struktur gegeben habe.

Es macht also durchaus Sinn, sich kleine Grenzen zu setzen und zu überlegen, wie man das Wochenende oder den Urlaub verbringen möchte. Es ist einfach befriedigend zurückzuschauen und zu sehen, was man alles an einem Tag/Wochenende oder Urlaub sehen und erleben konnte.

Damit wir die Zeit auch respektieren und genießen können, ist es ebenso wichtig im Jetzt zu leben und präsent zu sein. Man verpasst manchmal total intensive Gespräche, wenn man sich parallel über Instant Messaging mit dem Rest der Welt unterhält, oder mit seinem Kopf schon im Morgen oder Gestern ist.

Der Moment zählt. Das, was du jetzt erleben kannst, wirst du nie wieder so erleben können. Und glaub mir, es sind oft die kleinen Dinge, die man irgendwann sträflich vermissen konnte.

Vor knapp 10 Jahren hatte ich einen heftigen Verkehrsunfall und war mehrere Wochen ans Krankenbett gefesselt. Alltägliche Dinge, wie der Gang zur Toilette, Duschen oder Essen waren plötzlich keine Selbstverständlichkeit mehr. Dinge, die wir sonst als Zeitverschwendung wahrnehmen, werden in so einem Moment zu einer Art Wochenziel.

Ich weiß noch wie gut es sich für mich angefühlt hat, als ich das erste mal wieder draußen Spazieren gehen konnte. Dieses Erlebnis hat mich gelehrt, auch die alltäglichen Dinge total wertzuschätzen. Nicht zu warten, bis man sich seine Träume erfüllen kann, sondern jetzt schon seinen Traum zu leben.

Pareto und Promodoro

Im Buch “Der Mönch, der seinen Ferrari verkaufte” wird die “Ancient Rule of Twenty” erwähnt.

Das Prinzip, dass 80 % der Ergebnisse mit 20 % des Aufwandes erreicht werden. Die verbleibenden 20 % der Ergebnisse erfordern dann nochmal 80 % des verbleibenden Aufwandes. 

Mir war dieses Prinzip zuvor als Pareto Prinzip bekannt. Sich bewusst zu machen, dass große Ergebnisse meist mit überschaubarem Aufwand erreicht werden können. Dass ein Großteil unserer Zeit doch irgendwie ineffektiv genutzt wird, hilft dabei, seine Arbeitspakete gezielter zu selektieren. So manches erscheint einem als dringend und wichtig, hat aber kaum einen bis keinen Impact.

Hier dürfen wir lernen, “Nein” zu sagen. Eine wichtige Angewohnheit, wenn man seine Zeit mehr respektieren möchte. “Ja” sagen zu den 20% der Dinge, wo wir mit unseren Fähigkeiten die Schlüsselleistung erbringen können. Und “Nein” sagen zu den Dingen, wo wir 80% Leistung bringen und nur 20% zum Ergebnis beitragen.

Mir machen Pareto-Veranstaltungen wie der Hacking Friday oder Hackathons immer viel Spaß, da sie sich auf die 20% des Pareto-Prinzips konzentrieren und man sich unglaublich produktiv fühlt.

Ich durfte auch entdecken, dass Promodoro als Arbeitsweise sehr stark dabei hilft, seinen Pareto-Blick zu schärfen. Promodoro zwingt einen immer wieder, einen Schritt von der Arbeit wegzutreten und erneut zu reflektieren. Viel zu oft, erwische ich mich dann wieder bei ineffektiven Tätigkeiten oder dass ich einen falschen Ansatz für mein aktuelles Arbeitspaket gewählt habe. Des Weiteren bekommt man durch diese Arbeitsweise auch ein besseres Zeitgefühl, dass einem dabei Hilft, Zeit viel bewusster wahrzunehmen.

Selbstlos geben und anderen dienen

Egal, was Sie erreicht haben, egal, wie viele Ferienwohnungen Sie erworben haben, egal, wie viele Autos in Ihrer Einfahrt stehen, die Qualität Ihres Lebens wird von der Qualität Ihres Beitrags an der Gesellschaft abhängen.

Frei übersetzt aus „the monk who sold his ferrari“

Wie sieht dein Beitrag für unsere Gesellschaft aus? Wirst du diesen Planeten als einen besseren oder schlechteren Ort hinterlassen?

Wir leben in einer krassen Zeit, in der wir viele Missstände hinter uns gelassen haben und inzwischen in einem nie dagewesenen Luxus leben. Im Gegensatz zu früher unterscheidet sich das Leben des Durchschnittsbürgers gar nicht mehr so sehr von den Regierenden. 

Während früher das Bürgertum darauf bedacht war, sich gegenseitig beim Überleben zu unterstützen und den wenigen Besitz für den Erhalt der Existenz aufzugeben, tauschen wir heute meist unser Geld gegen Bedeutung. 

Wer fährt das schnellste, schönste Auto? Wer fährt zu den exotischsten Urlaubsorten? Wer feiert die dicksten Parties? Wer baut das größte Haus…

Der Kampf ums gemeinsame Überleben ist dem Kampf um die größte Bedeutung für die Gesellschaft gewichen. Wir sind unabhängiger geworden, können für uns selbst sorgen.

Diese Entwicklung verstärkt die wahrgenommene Mangelmentalität. Es entsteht der Eindruck, dass das, was andere gewinnen für uns selbst verloren geht. Der Wert, der mein dicker Audi hat, sinkt, wenn mein Nachbar auch einen fährt. 

Oft erwische ich mich dabei, dass ich ein flaues Gefühl im Magen herunterschlucken muss, wenn jemand anders einen großartigen Erfolg nach Hause bringt und es bei mir vielleicht gerade nicht überall klappt. Was für eine bescheuerte Art zu denken!

Wir müssen uns wieder bewusst machen, dass Erfolge unseres Nächsten auch unsere Erfolge sind. Dass dort, wo etwas wächst, wir mitwachsen können. Hier hilft es wieder sich selbst immer wieder in Dankbarkeit zu üben. 

Wer anfängt selbstlos zu geben fängt an, die beschränkenden Muster der Mangelmentalität zu durchbrechen. Wir sind reich beschenkt und wir können das dadurch zum Ausdruck bringen, dass wir uns selbst und die uns anvertrauten Werte weiterverschenken. Sei es im Ehrenamt oder durch Spenden. 

Und jeder, der selbstlos gibt, ist ein Anstoß für andere auch zu geben. Eine Kettenreaktion mit Zinseszins-Effekt.

When you work to improve the lives of others, you indirectly elevate your own life in the process.

Aus „the monk who sold his ferrari“

Wenn Sie sich dafür einsetzen, das Leben anderer zu verbessern, bereichern Sie damit indirekt auch Ihr eigenes Leben.

“Jeden Tag eine gute Tat” ist nicht nur ein Pfadfinder-Motto, sondern kann auch zu unserem Lebensmotto werden.

Learned that if you live moves to a more magical dimension when you start striving to make the world a better place

Aus „the monk who sold his ferrari“

Die Gegenwart annehmen

But the real key to remember is that happiness is a journey, not a destination. Live for today.
Aber der wahre Kern, dass das Glück eine Reise ist und nicht ein Ziel. Leben Sie für heute

Aus „the monk who sold his ferrari“

In Teilen ist dieser Punkt schon in den anderen Werten immer wieder aufgekommen. Da er aber so wichtig ist, bekommt er einen eigenen Abschnitt. 

Ein Punkt den ich viel zu oft außer acht lasse. 

Der Kalender ist voll, die Todoliste auch. Und so hetzt man durch den Tag. Abends beim Feierabendbier fängt man dann das erste mal an zu Reflektieren. Im besten Fall fühlt man sich produktiv und erfolgreich – hat aber viele schöne Momente des Tages gar nicht wahrgenommen.

Warum nicht nach dem Meeting in Berlin ein bisschen mehr Zeit einplanen und sich die “fremde Umgebung” anschauen, bevor man mit dem Zug zurück fährt. Sonst schafft man das vielleicht das nächste Mal erst im Urlaub. Und anstatt flüchtig auf der Abreise ein paar Punkte seiner “Somewhen-Maybe”-Liste abzuarbeiten während man auf die Bahn wartet, könnte man einfach mal das Wetter bei einem guten Kaffee genießen und im Moment sein.

Was nützt es, das größte Haus in der Umgebung zu besitzen, wenn Sie sich nicht die Zeit genommen haben, ein Zuhause daraus zu schaffen?

Frei übersetzt aus „the monk who sold his ferrari“

Am Ende des Lebens schaust du nicht auf das Geld zurück, das du verdient hast, sondern auf das Leben, das du gelebt hast. Daher solltest du nie den Glück des Momentes für eine Leistung opfern.

Lebe jeden Tag, als wäre es der letzte. Es gibt keine Sicherheit, dass der morgige Tag noch die gleichen Freiheiten, die gleichen Möglichkeiten bietet wie heute. Die aktuelle Covid-19-Pandemie macht uns das gerade deutlich. Noch vor Wochen hätte ich nicht geglaubt, mit welchen Einschränkungen wir heute Leben müssen. Damals wäre es für mich ein Leichtes gewesen, mein tägliches Workout im Schwimmbad zu machen oder öfter mal Klettern zu gehen. Ich habe sogar einen neuen Fitnessstudiovertrag abgeschlossen, wenige Tage bevor die ganze Geschichte losging. Aus Faulheit habe ich den aber nie benutzt. Und jetzt, wo es nicht mehr geht, ärgert es mich.

In dem Sinne, genießt euren Tag und bleibt gesund!

(Cover Photo by Veronique Estie on Unsplash)

Spannend? Lass uns Gedanken austauschen!